Autorenarchiv

Der Hochgall ruft … 3435m, 2.10.2011

… wie schon am Wochenende zuvor (siehe Blog-Eintrag September) war schönstes Herbstwetter angesagt und wir nehmen das Projekt „Hochgall“ – eine anspruchsvolle Hochtour – das wir vor einem Jahr wegen Schlechtwetters und Nebel abbrechen mussten nochmals in Angriff …

Der Hochgall ruft.pdf

Bike & Hike zum Patteriol 3056m, über den Normalweg, 24.09.2011

… das Matterhorn von St. Anton sticht jedem ins Auge, der über den Arlberg fährt. Der Patteriol stand auf meiner Wunschliste schon lange ganz oben …

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Kurze, knackige Hochtour ab Chamonix – der Mont Blanc de Tacul, 4.248m, 3.9.2011

… eine eintägige Hochtour ab Chamonix mit freiem Blick auf den Mont Blanc …

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Klettersteig Karhorn, 25.8.2011

… ein hübscher Klettersteig im Arlberg-Gebiet – für Einsteiger und Fortgeschrittene geeignet …

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Bike & Hike im Montafon / Drusenfluh 2827m, 29.8.2011

… mit den Bikes zur Lindauer Hütte, dann weiter auf die Drusenfluh über den Klettersteig …

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Schöne Grüße vom DOM, 4’545m, in den Walliser Alpen

Vom 13.-15. August startete eine 8köpfige Truppe mit dem AV Hohenems unter der Leitung von Markus Grafl eine Tour auf den Dom:

110813.15_Schöne Grüße vom DOM

4000er im Frühling – Monte Rosa Tour, 7.-10.4.2011

8 Viertausender in 3 Tagen – wie soll das gehen? Im Monte Rosa Gebiet ist das möglich … Lies mehr, wenn es dich interessiert … Monte Rosa_7.-10.4.11

Liebe Grüße von Annette und Markus

Oster-Biken in Laterns, 25.4.2011

…warum denn in die Ferne schweifen… auch hier im Ländle und in der Nähe gibt es schöne Bike-Touren …

Der Netschelweg (von Rankweil via Übersaxen nach Laterns / Schattseite) wurde – nachdem bei den Hochwasser-Verwüstungen ein paar Teile des Güterweges von Muren vollständig weggespült wurden – Ende des letzten Jahres endlich wieder restauriert. Das mussten wir uns jetzt im Frühling natürlich gleich ansehen!

Durch den Wald, über den sanierten Forstweg, über Bäche und offene Weide- und Alpflächen geht es gemütlich bergauf bis Höhe Bad Laterns. Von dort bei wenig Verkehr (die weiterführende Furkapass-Straße hat in die andere Richtung noch Wintersperre und vor wenigen Monaten konnte man dort noch mit den Tourenschi aufsteigen!) talauswärts über Forstwege bis zum Schilift Laterns.

Dort gibt es nochmals einen kurzen Anstieg zu bewältigen, um dann über Forstwege über Suldis (unterhalb Furx) und Batschuns die Runde ins Tal wieder zu schließen.

Single-Trails abseits der breiteren Wege gibt es genügend – wenn man die Abzweigungen über die Wurzeln und Fußwege durch die Löwenzahnwiesen kennt.

Der Frühling ist jetzt eindeutig auf Vormarsch und die Ausblicke auf satte grüne Wiesen oder ins Tal ein Hochgenuss … gerne ein paar bildliche Eindrücke !

Via Bregaglia, das Schweizer Bergell ab Maloja 29.8. bis 1.9.2010

Nachdem uns eine Hüttenwanderung im Bergell auf der italienischen Seite vor einigen Jahren bereits so begeistert hat, kam Markus mit der Idee, die Schweizer Seite auch noch anzusehen – außerdem sei diese Gegend auch im Winter für Schitouren gut und es gibt sogar einen Film aus der Serie „Freiluft-Doku“, bei dem die Freerider – in einer dieser Hütten stationiert – mit Tourenschi aufsteigen und dann die fantastischen Lines in den frischen Powder ziehen – die Gegend mussten wir uns auf jeden Fall ansehen!

Wir fahren also wieder via Chur, Julierpass und Silvaplana diesmal nach rechts, bis wir im kleinen Örtchen Maloja am selbigen Pass sind.

Über Ziegenwiesen, Hochplateau, dem Bachbett und Gletscher entlang haben wir einen hübschen Anstieg zum ersten Hüttenziel – der Capanna del Forno (2574m). Oberhalb des Gletschers thront sie und man muss sich das Abendessen mit einem steilen Steig verdienen, der direkt unter der Hütte einige Höhenmeter in den Fels gemeißelt und gesprengt wurde – der Gletscher ist auch hier zurückgegangen und trotzdem ist es faszinierend, den Gletscherrücken und seine umliegenden spitzzackigen Berge zu begutachten. Der Cima Rosso sei ein bekannter Schiberg und in dieser Region wurde auch der Freeride-Film gedreht, wie wir dann später entdeckt haben. Ein Schitourenziel für den Winter haben wir auf jeden Fall bereits ausfindig gemacht!

Von der Capanna des Forno geht es am nächsten Tag über den Pass da Casnil Sud auf 2941m zur Capanna Albigna (2333m). Auf dieser Hütte tummeln sich die Kletterer, da es von hier aus – mit der berühmten „Fiamma“, einer spitzen Granitnadel im 6ten Grad beginnend – einen wahren Reigen an tollen Kletterzielen gibt. Derzeit herrschen leider bei dieser Kälte nicht gerade die besten Bedingungen zum Klettern und so wird lange gezockt und getrunken, weil man am nächsten Morgen ja eh nicht allzu früh los kann …

Am dritten Tag geht es – bei schneebedeckten Wiesen und pfeifendem Wind – von der Albigna Hütte zunächst um den Stausee herum (hier kommt ein Lift herauf und viele Tagesausflügler /Kletterer nützen die rasche Aufstiegsmöglichkeit) und über den knackigen, mit Ketten und Bohrhaken versicherten Passo Cacciabella Sud (2941m). Bei Schnee erforderte diese Route volle Konzentration, ist aber eine abwechslungsreiche alpine Herausforderung. Nun kommen wir Italien immer näher und treffen auf der Capanne Sciora (2120m) besonders viele Kletterfreaks. Von dieser Hütte aus ist der ideale Ausgangsort für die Besteigung der in Insiderkreisen bekannten Bügeleisenkante und für viele weitere Klettertouren.

Am nächsten Tag steigen wir über den „Viäle“ zur Capanna Sasc Furä (1904m) – das ist der Ausgangspunkt von der Schweizer Seite zum Pizzo Badile (3308m) – einem berühmten Kletterberg und wir können auch einige wenige wagemutige Seilschaften in diesem Gebiet beobachten. Auch diese Hütte ist einen Besuch wert und jeder Alpinist hört gerne die Geschichten und Legenden um die Pizzo Badile und seiner Erstbesteiger.

Nach dem Abstieg ins Tal schließt sich im Dörfchen Promontogno beim einzigen großen Hotel am Platz der Kreis und mit dem Postbus geht es den ganzen Weg zurück auf den Malojapass.

In diesem Sinne: „Nur wo du zu Fuß warst, warst du wirklich!“

Auf jeden Fall können wir die Wandertour „links vom Engadin“ mit ausbaufähigen Etappen sehr empfehlen!

Markus und Annette

Via Biancograt zum Piz Bernina, 20. /22.8.2010

Seit Jahren sehe ich diesen Grat von vielen Bergspitzen aus und liege meinem persönlichen „Bergführer“ Markus ebenso lange in den Ohren, mit mir einmal dort hinauf zu gehen … dann eines Mittwochs fixiert – haben wir 2 am Freitag zusammen die lang ersehnte Tour in Angriff genommen und fuhren also via Chur – Julierpass – St. Moritz nach Pontresina. Von dort romantisch mit der Pferdekutsche und Hochtourenausrüstung zum Hotel Roseg. Die großen Touristenansammlungen liegen nun endgültig hinter uns und mit Blick auf den beeindruckenden Biancograt steigen wir zur Tschiervahütte auf.

Am nächsten Morgen gibt es um 3h Frühstück von den flotten Hüttenwirtinnen und wir laufen mit der Stirnlampe in der Dunkelheit los. Zuerst über einen Gletscher, in der ersten Dämmerung über eine Art Klettersteig, der von oben mit reichlich Schmelzwasser besprenkelt wird bis hinauf zur Fourcla Prievlusa, dem Frühstücksplatz. Dann folgt die erste richtige Kletterei, bei der wir rasch vorwärts kommen, da wir viel seilfrei gehen können. Endlich sehen wir ihn dann direkt vor uns – diesen weißen Grat, sanft geschwungen wie ein Stück Baiser-Zuckerguss. Das Blankeis unter der Schneedecke der kürzlichen Schneefälle kommt erst ganz oben zum Vorschein und trittsicher und konzentriert laufen wir am Seil hintereinander den steil abfallenden Flanken am Grat entlang. Dieses erhebende Vergnügen, auf dem weißen Biancograt höher zu steigen ist leider nur von sehr kurzer Dauer – gleich darauf folgt die lange Kletter- und Abseilpassage, die zum Teil von einigen Gruppen, die mit ihren Bergführern viel früher gestartet sind, blockiert werden. Aber auch eine Wartepause ist nicht schlimm: wenn man sich an der Aussicht kurzfristig satt gesehen hat, gibt es auch immer wieder interessante Beobachtungen von und zumeist nette Gespräche mit Bergkollegen „in der Warteschlange“ zu führen …

Nach weiteren Stunden sind wir dann endlich oben auf diesem wilden, felszerklüfteten Piz Bernina mit seinen 4.049m und teilen den Gipfeltraum mit Blick zu König Ortler bis nach Frankreich oder der Nähe nach zu Piz Palü, Morteratsch und Roseg mit einigen emotionalen Italienern und netten Österreichern.

Ganz oben ist man ja bekanntlich noch nicht am Ziel und ich sehe, dass bei dieser Überschreitung trotz einiger späterer Abseilmöglichkeiten noch einiges an Abstiegs-„Arbeit“ vor uns liegt – eine beachtliche Distanz, bestehend aus Gletscher und Felsquerung liegt noch vor uns, das genüssliche Abseilen ganz zum Schluss und nach ca. 12-13 Stunden stapfen wir durch den weichen Firnschnee zur Marco e Rosa Hütte.

Nach angeregten Nachmittagsgesprächen mit einer Steirischen Gruppe von Tourenführer/innen, die gerade die gesamte Bernina durchqueren und einem Abendessen aus Küche der nur von Männern bewirtschafteten Hütte „dürfen“ wir im romantischen Außenlager – der alten Hütte in beißenden Decken über unseren Seidenschlafsäcken – übernachten. Ist aber auf jeden Fall besser und gemütlicher, als nach einem intensiven Tourentag gleich absteigen zu müssen – die Hütte ist auch restlos ausgebucht!

Am Sonntag früh haben wir es dann nicht mehr eilig – gemütlich schlafen wir bis 7 Uhr aus und starten nach dem Frühstück in der Vormittagssonne über die Bellavista-Terasse, steigen und seilen dann über den Fortezzagrat ab und laufen über den gesamten Morteratsch-Gletscher mit den Steigeisen sicher bis zu dessen letzten Ausläufern beim Gletschertor …

Von dort geht es wieder ins Tal nach Morteratsch und mit der Räthischen Bahn zwei Stationen zurück nach Pontresina. Wenn man dann wieder bei all den Touristen im Züglein sitzt, kann man es fast nicht begreifen, gestern ganz „da oben“ gewesen zu sein …

Ich werde diesen vergletscherten weißen Grat sicher mein ganzes Leben lang anhimmeln – so lange es ihn und mich halt noch gibt!

Annette und Markus

„SCHNABEL ASPIRANTEN“

Telemark Workshop in Schröcken, 6.2.2010

Es waren einmal …drei passable und leidenschaftliche Schifahrer/Schitourengeher, die von Jürgen Strolz einen heißen Tipp bekamen – im Rahmen der „Tannberg Telemark 10“, dem Treffen der heimischen Telemark-Szene & international friends (wie wir feststellen konnten) gab es für uns drei Rheintaler die Möglichkeit, vom Tannberg Telemarker Verein Schuhe und Schi auszuleihen und uns mit Jürgen „ohne feste Bindung“ auf die Piste zu wagen.

Und allen da draußen, die wie wir schon einen Telemarker bewundernd vom Lift aus beobachtet haben, ein kleiner Ratschlag – probiert es unbedingt selbst, ihr werdet es nicht bereuen!

Silke, Markus und Annette

Nepal – Reiseroute 24.10. bis 16.11.2009

Endlich war es so weit und eine 8-köpfige befreundete Reisegruppe konnte am 26.10.2009 zum großen Abenteuer aufbrechen:

Wir fliegen von München via Bangkok nach Kathmandu, einen Tag später nach Lukla (ein kleiner, ausgesetzt gelegener Flughafen in den Bergen) und waren von dort weg via Namche Bazar ca. 20 Tage nur zu Fuß mit den Yaks und Trägern bei strahlendem Wetter (bis auf einen einzigen bewölkten Tag!) unterwegs.

Die höchsten und beeindruckenden Punkte waren der Renjo Pass (5360m) mit fantastischem Blick auf die umliegenden 8000er: Cho Oyu, Everest, Nuptse, Lhotse bis Makalu, der Cho La Pass (5300m), der Ort Gorak Shep mit dem Besuch des Everest Base Camp auf 5364m; Von Gorak Shep ging es auch auf den höchsten Punkt, zum Sonnenaufgang auf unseren höchsten Trekking-Berg, den Kala Patar mit 5550m.

Von dort ging es wieder „abwärts“ über den Tucla Pass und Dingboche mit dem beeindruckenden Besuch des Ama Dablam Base Camp auf 5364m.

Über das Kloster Tengboche und Namche Bazar schließt sich der Kreis und wir kommen zurück nach Lukla.

Wir haben insgesamt nur zwei Mal in Lodges geschlafen, ansonsten immer im Zelt – es war manchmal auch ein bisschen frisch aber gutes, isolierendes Material ist alles ;-) .

Durch unsere beiden Ruhetage am Anfang der Tour haben wir uns gut akklimatisieren können und sind von der Höhenkrankheit mehr oder weniger verschont geblieben. Unser Programm, das mit sämtlichen Highlights gespickt war, wurde von unserem Begleitteam unterstützt: mit uns waren 1 Guide, 2 Sherpas für unsere Begleitung und Küche, ca. 14 Träger (incl. Küchenmannschaft) und 7 Yaks.

Auch der Rückflug von Lukla nach Kathmandu klappte auf wunderbare Weise (Lukla ist aufgrund von unvorhersehbarem Nebel öfter mal kurzfristig bis tageweise gesperrt!)

Zurück in Kathmandu absolvierten wir auch dort noch ein beeindruckendes Sightseeing wie z.B. die Stupa „Shree Boudhanath“, die Hindu Verbrennungsstätte „Pashupati“, das alte Marktviertel in Kathmandu und eine abenteuerliche Rishka Fahrt zum alten Königspalast.

Die Tage bis zum Rückflug am 12.11.2009 sind uns wie im Traum und viel zu schnell vergangen.

Das Land mit seiner Farbenpracht, dem Trubel in den Städten und natürlich vor allem mit seiner atemberaubenden Bergwelt hat uns fasziniert und gefesselt – es gibt noch viel mehr zu entdecken und vielleicht schon bald müssen wir unbedingt wieder nach Nepal reisen!

Mit einem freundlichen Namaste

(ich verneige dich vor dem Göttlichen in dir!)

Annette und Markus

Tag 1: Flug von München via Bangkok nach Kathmandu

Tag 2: landen in Kathmandu / Bummel + Kennenlernen / Übernachtung

Tag 3: sehr früh zum Flug von Kathmandu nach Lukla / Frühstück in der Mera Lodge + Beginn erster Trekkingtag – bis nach Phakding

Tag 4: Von Phakding bis Namche Bazar

Tag 5: Namche Bazar – via Thame nach Thamo

Tag 6: Puja im Kloster von Thamo und Ruhetag – chillen;

Tag 7: von Thamo in Richtung Nangpala Pass nach Maralung (4.200m) / hinter Arya-Lodge

Tag 8: Ruhetag – kurzer Spaziergang auf der tibet. Handelsroute „Himalaya Highway“ und wieder retour – chillen;

Tag 9: Anstieg zum ersten Pass, dem Renjo Pass mit bestem Blick auf Cho Oyu, Everest, Nuptse, Lhotse bis Makalu (ist besser als Gokyo Ri!) bis zu einem Kessel oberhalb der Twin lakes – Essen auch im Zelt;

Tag 10: Via Renjo Pass (5360m) nach Gokyo (4790m)

Tag 11: von Gokyo nach Thangnag (1. Lodge-Übernachtung in Tashi Friendship Lodge weil die Yaks nicht mit über den nächsten Pass können)

Tag 12: Zweiter grosser Pass der Cho La Pass wieder auf 5300 bis Dzongla; Essen im Zelt;

Tag 13: Von Dzongla via Lobuche nach Gorak Shep – am Nachmittag Besuch im Everest Base Camp auf 5364m, zurück nach Gorak Shep

Tag 14: Aufstieg Kala Patar 5550m (Sonnenaufgang war nicht spektakulär / wäre am Abend sicher auch nicht schlecht / war auch sehr kalt so früh!) Nach der Rückkehr Frühstück und weiter – von jetzt ab wieder abwärts nach Lobuche denselben Weg / über den Tucla Pass nach Dingboche

Tag 15: Dengboche via Ama Dablam Base Camp nach Pangboche

Tag 16: von Pangboche nach Tengboche (Kloster)

Tag 17: ganz locker von Tengboche gemütlich zurück (von oben via Khumjung 3790m / Hillary School) nach Namche Bazar

Tag 18: Namche Bazar ½ Tag shopping (super!) nach Phakting (Sherpas Party!)

Tag 19: zurück nach Lukla und Übernachtung

Tag 20: Flug von Lukla (ganz früh dort sein! – ersten Flug erwischen, da sonst später evt. Nebel und dann hängt man fest!) nach Kathmandu + erste Dusche + Aufenthalt ganzer Tag + Abendessen

Tag 21: Freie Gestaltung in Kathmandu + gemeinsames Abendessen + Touristen-Nepal. Abend mit typischem Essen und Tanz;

Tag 22: Besichtigung auf eigene Faust: altes Marktviertel in Kathmandu (sehenswert, bunt, 1000 schöne Fotomotive!) Sightseeing: Stupa „Shree Boudhanath“ / Hindu Verbrennungsstätte „Pashupati“ / Rishka Fahrt zum Alten Königspalast – Rest zur freien Verfügung

Tag 23+24: Frühstück, Packen, Fahrt zum Flughafen / Rückflug;

“Richtiges Verhalten am Gletscher”

Dieser  Alpenvereinskurs  wird jedes Jahr auf der Saarbrückner Hütte in der Silvretta veranstaltet.

Gelehrt wird in Theorie und Praxis “Richtiges Verhalten am Gletscher”, zB. bei Hochtouren – das Gehen mit Steigeisen, in der Seilschaft, am Seil und die verschiedenen Rettungstechniken zur Selbst- oder Mannschaftsbergung.

Grossvenediger 3666m und Grossglockner 3798m, 13.8. bis 16.8.2009

„Gewitterneigung gibt es um diese Jahreszeit immer – wagen wir’s!“ mit diesen Worten gab Wolfgang Bartl das Startzeichen für unser neues Projekt und am Donnerstag, 13.8. um 10 Uhr traf sich eine 10-köpfige Runde, bestehend aus 2 Tourenführern (Wolfgang Bartl, Helmut Nenning) und beherzten Alpinisten.

Von Innigschlöß hatten wir einen Aufstieg von ca. 3,5 Stunden via Alte Pragerhütte, um nach einem ersten kurzen Regenguss bei der Neuen Pragerhütte (2796m) einzutreffen. Der Grossvenediger hatte sich, um die Spannung noch etwas zu steigern, in eine Wolken- und Nebelhaube versteckt aber der Gletscher und das Schwarzhorn daneben waren dennoch imposant anzusehen.

Schon in der Nacht hörten wir den Regen und nach einem Wettercheck verschoben wir zunächst das Frühstück und stellten witterungsbedingt sogar grundsätzlich einen Aufstieg in Frage. Erst nachdem wir Geduld bewiesen hatten, wollten wir es in einem regenfreien Fenster um ca. 10 Uhr dann doch wissen… Über Felsblocks ging es zum Gletscher, mit Steigeisen über Blankeis eine steilere Flanke entlang (guter Ausrüstung sei Dank!) und dann am Seil bis zu den ersten flacheren Passagen mit Gletscherspalten und zugeschneiten Brücken auf das lange Becken unterhalb des Grossvenedigers, der sich noch immer verhüllt“ gab. Nachdem sich dann das Wetter verschlechterte entschieden wir uns – nicht zuletzt aufgrund des heute noch folgenden dicht gedrängten Terminplanes – für eine Umkehr, ca. 222 m fehlten uns lt. Höhenmesser noch zum Gipfel.

So betrachteten wir diesen Teil als gute Trainingseinheit, stiegen wieder ab ins Tal, zurück mit einem netten Pferdefuhrwerk und weiter mit unserem Auto dann ca. 1 Std. weiter nach Kals.

Hier wurde wieder umgepackt und Kleidung gewechselt, um in unser zweites Abenteuer zu starten. Vom Parkplatz war sie schon zu sehen – Ihre Majestät, der Großglockner, grüßte uns gnädig im Abendlicht – das Wetter war mittlerweile perfekt und ohne ein Wölkchen am Himmel. Schon vom Parkplatz aus konnte man die Lucknerhütte sehen und in ca. 1 Stunde gemütlichen Fußmarsches waren wir dann auch schon dort. Wenn ihr einmal dort vorbei kommt: unbedingt die fantastische Küche testen!

Gemütlich („erst“ um 7 Uhr) mussten wir aufstehen und starteten in einen klaren, kühlen Morgen. Vorbei an Kuhweiden und Wiesen mit vergnügten Murmeltieren stiegen wir höher, angenehm im Schatten der Berge und Erhebungen. Schon bald waren wir in Felsgelände, beobachtet von einem Rudel Steilböcken und kamen auf das vergletscherte Gelände.

Beim Einstieg zum Mürztaler-Steig setzten wir die Helme auf und schon ging’s los mit einer genussvollen Kletterei, versichert mit Drahtseilen und in den Fels gebohrten und befestigten Holztritten. Die Ausblicke (auch auf die Spitze des Großvenedigers!) wurden immer spektakulärer – große und kleine Blocks, Leitern, Draht-Geländer, schmale Steige und kleine Grate und plötzlich waren wir dann auch schon am Ende des Steigs und „ordneten“ uns im normalen Hüttenweg ein. Hier war durch die auf- und absteigende Bergsteiger bedeutend mehr los und kurz darauf standen wir auf Augenhöhe mit der Erzherzog Johann Hütte auf 3372 m, der so genannten „Adlersruh“. Auf der Rückseite der Hütte beim Eingang kann man auf die schmutzige Pasterze und die Kaiser-Franz-Josephs-Höhe sehen, rund um die Hütte gedämpftes Kommen und Gehen von passierenden Bergsteigern mit kratzenden Steigeisen und klimpernden Gurten, Dohlen streichen um die Hütte, heben elegant ab auf sanften Windböen und lassen sich nieder, um ein paar Brösel zu picken.

Wir starten bei strahlendem Sonneschein und mit kleinen Wölkchen um den Glockner an der Hüttenwand vorbei auf den nassen Gletscher. Im Zick-zack und mit Steigeisen geht es über das Glockner Leitl hoch bis zu den ersten Felsen, dann legen wir Steigeisen und Pickel ins Depot und steigen die erste Passage seilfrei nach oben bis zum Hauptkamm. Dort legt uns Wolfi ein Seilgeländer zwischen die bestehenden dicken Eisenstangen, an dem wir mit Karabiner gesichert, entlang klettern und laufen können. Die Bewölkung wird dichter, die Sonne verschwindet hinter grauen Schleiern aber wir sind voll beschäftigt mit dem eigenen Klettern und Beobachten anderer Bergsteiger und Bergführer – da gab es einiges zu Sehen!

Vom Kleinglockner klettern wir ab und kommen auf einen ca. 40 cm breiten ausgetreten Schnee- und Firn-Übergang – von dem aus übrigens die berühmte Palavicini-Rinne auf die Heiligenblut-Seite des Glockners steil ins Tal fällt – der zum Großglockner aufwärts führt. Hier hängen wir im wiederum vorgelegten Fixseil unsere Tiplocs ein (nach oben lässt sich das Gerät ungehindert schieben, falls es nach unten gehen würde à wir abstürzen / ausrutschen würden, würde das Gerät blockieren) und klettern die ersten Meter des Gegenhanges hoch. Unsere ganze Gruppe ist sicher und zügig unterwegs und kurz darauf stehen wir alle am Gipfel des höchsten Österreichischen Berges auf 3798m. Die Freude über den gelungenen Aufstieg, den wir in 1 ½ Stunden bewältigt hatten, war groß und trotz vieler Nebelfetzen genossen wir den Gipfel ausgiebigst!

Dann geht’s auch schon wieder an den Abstieg: zunächst mit dem Kurzprusik am Seil, über den schmalen Übergang, dem ausgesetzten Grat am Seilgeländer entlang und seilfrei zu unseren Steigeisen, um dann gemeinsam zur Hütte zurück zu laufen.

Die Stimmung vor und in der „Adlersruh“ ist grandios – reges Stimmengewirr mit einer Mischung aus Begeisterung der heutigen Helden sowie nervöse Anspannung und besorgte Blicke nach oben bei den Gipfelstürmern von morgen. In den Betten hörten wir den heulenden Wind, der um die Hütte herum tobte und als die ersten Steigeisen neuer Gipfelaspiranten schon auf den Platten vor der Hütte kratzten, begrüßten wir die aufgehende Sonne mit der Kamera.

Annette Stemmer

Gastmitglied AV-Bludenz

Mont Blanc mit dem AV Bludenz, 25.7. bis 27.7.2009

… ein lang ersehnter Traum wird Wirklichkeit …

Unter der professionellen Tourenführung von Wolfgang Bartl bestieg am Sonntag, dem 26.7.09 eine kleine Gruppe des AV-Bludenz (Daniel Tschohl, Carmen Probst, Gerhard Obkircher, Markus Grafl und Annette Stemmer) über den „Normalweg“ ab der Tête Rousse Hütte (3167m) via Goûter-Hütte und Vallot Biwak bei besten Wetterbedingungen den Gipfel des Mont Blanc, mit 4.810 m der höchste Berg der europäischen Alpen.

Allen ging es durch die perfekte Einplanung von Pausen und Ruhephasen für die Teilnehmer bei Auf- und Abstieg gesundheitlich sehr gut (keine Anzeichen der gefürchteten Höhenkrankheit), das gefährliche „Todes-Couloir“, berüchtigt für seinen andauernden Steinschlag wurde ebenfalls sicher gequert und die Freude war am Ende des Tages dementsprechend groß.

Insgesamt war die Gruppe am Gipfeltag 16 Stunden auf dem Weg, davon waren 13 Std. reine Laufzeit, gestartet waren sie um 2:30h des Tages, bewältigt wurde an diesem Tag ca. 1700 Hm.

Nach nochmaliger Übernachtung auf der Tête Rousse Hütte erfolgte am nächsten Tag der Abstieg und die Talfahrt ab Le Nid D’Aigle (Adlernest) mit der Tramway du Mont Blanc, von den Franzosen kurz „TMB“ genannt, in den Talort St. Gervais, ein Stadtbummel durch Chamonix (auch hier gibt es übrigens Sportgeschäfte, die Allsport im Sortiment haben!) und die ca. 5-stündige Heimfahrt.

Die erfolgreiche Gruppe bedankt sich herzlich bei Wolfi Bartl für die umsichtige Tourenleitung!

Für den AV-Bludenz, Markus und Annette

Ortler über Hintergrat, 28./29.6.08

Genau 2 Tage nachdem die kleine Johanna Paula Ludescher das Licht der Welt erblickt hat, legen wir auf dem Ortler eine Gedenkminute zu Ehren von Baby Johanna und Mama Kathrin ein – willkommen auch in dieser schönen Bergwelt, liebe Johanna Paula!

Über den Hintergrat in alpiner Kletterei auf den Ortler, 3905m:

Begeistert haben wir Wolfi Bartl, Tourenführer und Ausbildner des AV Bludenz, zugesagt, mit ihm und noch einem agilen Bergsteigerpärchen kurzfristig auf den Ortler mitzugehen. Nach der Autofahrt nach Sulden mit der Sesselbahn Langenstein zur Bergstation, dann liefen wir gemütlich auf die Hintergrat-Hütte (2661m, geöffnet: Mitte Juni bis Anfang Oktober, Tel: 0039 0473 613188) zur Nächtigung. Um 4.30 Uhr des zweiten Tages starteten wir unser Abenteuer: Anstieg im Dunkeln bis zum Einstieg auf der O/S/O-Seite des Ortlers, ab Tagsanbruch Aufstieg in ca. 5 Stunden in teils ausgesetzter und alpiner Kletterei (UIAA 3. Grad) auf den Gipfel (Höhenunterschied 1300 m, Gesamtgratlänge ca. 2 km). Abstieg über den Normalweg (Nordseite) mit Zwischenstopp auf der Payer-Hütte. Geniale hochalpine Klettertour, begleitet von schönstem Bergwetter und die kleine Johanna-Paula haben wir in Gedanken schon auf ihre erste Tour auf den höchsten Berg Südtirols mitgenommen!

Anfahrt: ab Vorarlberg über Arlberg / Landeck und den Reschenpass nach Sulden (Südtirol) zur Talstation der Sesselbahn Langenstein.

Aufstiegszeit: Bergstation Langenstein bis Hütte: ca. 1,5 Stunden, ab Hintergrathütte ca. 5-6 Stunden (Kletterroute)

Link: Tourenprogramm des AV Bludenz: http://www.alpenverein.at/vorarlberg-bezirk-bludenz/

Weitere Infos: http://www.urlaub-vinschgau.net/de/sulden-vinschgau.asp

Ausstattung: Allsport (beide Windstopper / Windjacke / Mütze)

Markus Grafl

(AV Hohenems)

Biberacher Hütte

Was tun, wenn für Sonntag unerwartet schönes Wetter angesagt ist und ausschlafen nach einer anstrengenden Arbeitswoche sowie gemütliches Frühstück dennoch unverzichtbar scheint? …

Ausflug zu einer Hütte mit Perspektiven:

Ab dem Parkplatz im fast hintersten Ende des Großen Walsertals (Metzgertobel) geht man via Ischkarnei-Alpe gemütlich zur Biberacher Hütte (1.842m / DAV Sektion Biberach). Im Juni konnten wir sogar noch ein paar Schneewände neben den Hauptwegen bestaunen, die der Hüttenwirt Anfang Saison als Zugang zur Hütte ausgebaggert hatte. Hochalpines Panorama und beste Bewirtung sind gesichert. Die freundlichen Hüttenleute, Familie Anita und Harald Rehm, animieren, öfter zu kommen und länger zu bleiben:

So ist die Biberacher Hütte Ausgangspunkt für alpine Kletterrouten in der Umgebung, zum Klettern im nahen Klettergarten, für schöne Bergwanderungen (z.B. Hochkünzelspitze, 2397m) sowie als Etappenziel auf dem europäischen Fernwanderweg E4. Nicht zuletzt ist die Biberacher Hütte oft Stützpunkt für Aus- und Fortbildungslehrgänge der Bergrettung Vorarlberg. Bewirtschaftet: Mitte Juni bis Anfang Oktober, Tel: +43/5519 243

Anfahrt: Über A14 Rheintalautobahn / Abfahrt Frastanz / via Satteins abzweigen Richtung „Gr. Walsertal” (Marul, Raggal, Sonntag), bis nach Buchboden: bei Familie Meyer, Pension / Gasthof „zum Jäger” einen Mautschein (ca. 8,– Euro / Pkw) lösen und einige km auf Forststraße weiterfahren Richtung Metzgertobel bis zu einem Parkplatz neben einem Holzschopf. Aufstiegszeit: ca. 2 Stunden.

Variante: bereits ab Buchboden über Unter- und Ober-Überlutalpe sowie Ischkarnei-Fürggele zur Biberacher Hütte laufen – AZ: ca. 4,5 Std.

Tipp: Die Biberacher Hütte kann auch vom Bregenzerwald (ab Bushaltestelle Landsteg bei den Galerien vor Schröcken) erreicht werden. Anstiegszeit hier ca. 3 Std.

Ausstattung: Allsport (beide Hosen / Shirt / Hemd / Jacke)

Markus Grafl

(AV Hohenems)

Frühling in Vorarlberg (Österreich)

Die Schneeschmelze ist angenehmerweise schon so weit fortgeschritten, dass tiefer gelegene Wanderziele im Ländle problemlos erreicht werden können …

Tourentipp für eine kleine gemütliche Wanderung:

Von Dornbirn / Bödele über die „Meierei” und den Lank auf das Hochälpele.

Malerische Ausblicke auf den Bodensee, das Rheintal und die umliegenden Berge (Alpstein-Gebiet Schweiz / Bregenzerwald / Damülser Mittagsspitze).

Beste Bewirtung auf der OEAV Hütte Hochälpele durch Karoline und Helene Aberer „kond me” (komm öfter!), Käsknöpfle und andere Spezialitäten sowie größere Gruppen gerne nach Voranmeldung: Tel: +43 664 244 79 69 karoline.aberer@a1.net

Parkplatz: Dornbirn Bödele (Parkplatz „Hochälpele” gekennzeichnet / Richtung Bregenzerwald / Schwarzenberg auf der rechten Seite)

Aufstiegszeit: ca. 1 Stunde

Ausstattung: Allsport (beide Hosen / Shirt / Hemd / Jacke)

Schöne Grüße

Markus Grafl

(AV Hohenems)