Mein erstes Mal……
Trotz bevorstehender Prüfungen konnte ich noch über ein verlängertes Wochenende in die Dolomiten zum Klettern fahren. Mit dabei war Christoph, der mir schon viel über die „Dolos” berichtet hat. Natürlich kannte ich schon vor diesem Besuch die Abenteuergeschichten von den Kletterführen – die im Hochsommer noch vereist sein können und die bei Wetterstürzen mehr einem tosenden Wasserfall gleichen, als einer 1200 Meter hohen Route durch senkrechten Fels.
Während ich mein Rack (mobile Absicherungsgeräte) in den Rucksack stopfte und das übrige Material sortierte wuchs meine Vorfreude auf die bevorstehenden Klettertage immer weiter.
Vollbepackt starteten wir von Innsbruck Richtung Grödnerjoch.
Unser erstes Ziel war die Route „L`Neein” an der W-Wand der „Meisules de la Biesces”, die von Ivo Rabanser erstbegangen wurde. Diese Tour war ein super Einstieg in meine „persönliche” Dolomitenkarriere. Sie überzeugte durch abwechslungsreiche Kletterei, die gute Gesteinsqualität und die Möglichkeit hier und da mal einen Klemmkeil zu legen.
Der zweite Tag empfing uns mit viel Schnee und starkem Wind (war ich froh über die rote Daunenjacke ; ) ). Daher verbrachten wir nach einer langen Fahrt und einem kurzen Aufenthalt in Cortina d`Ampezzo den Tag in einem Klettergarten. Als uns am nächsten Tag die Sonne weckte, starteten wir zur Tofana di Rozes an der wir die „Compagni di Merenda” kletterten. Ein wirklich beeindruckender Pfeiler in einer noch beindruckenderen Umgebung. Wahnsinn!
Alex L.





